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Ebbe und Flut sind in erster Linie eine Folge der Anziehungskraft, die der Mond auf die Erde ausübt. Dazu kommt in geringerem Maß die Anziehungskraft der weiter entfernten Sonne.
Der Tidenhub oder die Fluthöhe schwankt nicht nur von Ort zu Ort, sondern auch im Verlauf eines Monats. Die Flut mit dem höchsten Tidenhub, die sogenannte Springtide oder Springflut, tritt bei Neumond und bei Vollmond auf; dann befinden sich Sonne und Mond in einer Linie mit der Erde; ihre Anziehungskräfte ergänzen sich also dementsprechend. Der niedrigste Wasserstand, die sogenannte Nipptide oder Nippflut, herrscht, wenn Sonne und Mond rechtwinklig zur Erde stehen und ihre Anziehungskräfte einander entgegenwirken |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 25. Juli 2009 um 13:17 Uhr |












